Durchs Feuer

Autor: Jenny Valentine

Seiten: 220

Verlag: dtv

Kosten: 14,95 Euro

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Inhalt:

Iris lebt bei ihrer Mutter Hanna und deren Freund Lowell, zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt. Eines Tages kommt jedoch eine Nachricht, dass Ernest schwer krank ist und er Iris nochmal sehen will, ansonsten bekommen sie nicht von seinem stattlichen Erbe, auf das Lowell und Hanna aus sind. Der Besuch bei Ernest verläuft nicht nach Hannas Geschmack und hilft Iris Klarheit über ihre Mutter und Ernest zu erlangen.

Meine Meinung:
Das Buch hat sehr unsympathische Charakter, das sind Hanna und Lowell, die durch ihr egoistisches Verhalten nichts anderes als meinen Hass auf sich gezogen haben und ich von dem Verhalten echt betroffen war. Auf der anderen Seite sind Ernest und Iris, sie waren mir sympathisch. Vor allem Ernest war mir schnell sympathisch, weil man durch seine Worten und Gesten merkt, wieviel Zuneigung er für Iris hat. Bei Iris brauchte ich einige Zeit um sie zu verstehen und hinter ihre Fassade zu blicken.

Die Charaktere und die Geschichte sind besonders und einzigartig, ich habe jedenfalls noch nichts vergleichbares gelesen. Das Buch ist nicht unbedingt spannend und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen, weil ich einfach wissen musste was nach Ernests Tod passiert und auch wie sich die Beziehung zwischen ihm und Iris entwickelt. Für mich war nur der Anfang verwirrend, weil man direkt in die Geschichte geworfen wird und man sich erstmal mir der Situation auseinander setzen muss. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und bildhaft, es sind viele Metaphern eingebaut und es wird viel über Kunst geredet, was mich sehr interessiert hat.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass Iris zündelt und Feuer legt um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen. Ich konnte das nachvollziehen, war aber dennoch schockiert, denn für mich ist Feuer immer noch sehr bedrohlich und es kann Menschenleben kosten. Innerhalb des Buches war es aber verständlich dargelegt und man hat gemerkt das die Autorin viel darüber weiß.

Das schönste war das zueinander finden von Iris und ihrem Vater Ernest. Sie lernen sich ja erst kennen als Ernest schwer krank ist, so finden sie den Bezug zueinander nur durch reden und bauen so eine Beziehung auf. Mich hat das berührt denn Iris hat keine richtige Bezugsperson der sie Vertrauen kann und mit der sie offen und ehrlich reden kann.

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was denn nun am Ende passiert und wie es ausgeht und ich bin nicht drauf gekommen. Der Schluss war sehr überraschend und gelungen.

Fazit:

Eine besondere Geschichte mit tollen Charakteren und mit Themen über die man sich nach zuschlagen des Buches noch Gedanken macht. Ich habe es sehr gerne gelesen.

4/5 Sterne

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